Leistungsausschluss

Private Krankenversicherungen können mit dem Versicherungsnehmer bestimmte Leistungsausschlüsse vereinbaren. Bei besonders schweren gesundheitlichen Einschränkungen vereinbart die private Krankenversicherung Leistungsbeschränkungen, um das Risiko und die Kosten der Versichertengemeinschaft zu minimieren.

 

Festlegung der Leistungsausschlüsse

Der Leistungsausschluss kann individuell mit dem Versicherungsnehmer oder im Ganzen vereinbart werden. Oftmals werden die Ausschlüsse bei häufigen Krankheiten durch die Risikoprüfung pauschal festgelegt und sind somit eine allgemeingültige Vorgabe für alle PKV-Tarife.

In der privaten Krankenversicherung gilt ein Leistungsausschluss meist für bestehende Vorerkrankungen. Sollten während der Vertragslaufzeit Behandlungen für das entsprechende Risiko anfallen, muss die versicherte Person die Kosten hierfür selber bezahlen.

Alternativ kann aber auch eine Wartezeit vereinbart werden. Für den PKV-Versicherten bedeutet das, dass Leistungen erst nach Ablauf der Wartezeit in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen werden.

Oder die Krankenversicherung legt eine Leistungsstaffel fest. Im ersten Versicherungsjahr wären die Leistungen für die Vorerkrankung noch eher gering. Jedes Jahr erhöht sich dann aber die Versicherungsleistung bis sie dem tariflichen Standard entspricht.

 

Wie kann man den Leistungsausschluss umgehen?

Einen Leistungsausschluss für persönliche Vorerkrankungen können Sie in bestimmten Fällen verhindern. Mit dem Abschluss eines Basistarifs muss die PKV die Grundleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleisten. Die Versorgung einer kranken Person ist dann unausweichlich.