Höchstbeitrag

Wenn Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind und über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, müssen Sie den Höchstbeitrag in der GKV zahlen. Sie zahlen also wesentlich mehr als andere Versicherte in der GKV. Prozentual vom Einkommen gesehen kann es aber weniger sein.

Der GKV-Höchstbeitrag gilt sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige und muss immer gezahlt werden, sobald das Einkommen zu hoch ist.

Da die Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr ansteigt, steigt auch der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse jedes Jahr an. Über die vergangenen Jahre ist der Höchstbeitrag um ein vielfaches angestiegen. Die Steigerung vom Höchstbeitrag zeigt, dass die Beiträge in der GKV den großen Kostenanteil ausgleichen müssen.

 

Höhe des Höchstbeitrags

Der Höchstbeitrag im Jahr 2017 liegt bei 793,88 Euro im Monat.

Jemand der in der GKV versichert ist, das 23. Lebensjahr vollendet hat und noch keine Kinder hat, muss im Vergleich zu Eltern eine zusätzliche monatliche Zuzahlung leisten. Der Zusatzbeitrag beträgt 0,25 Prozent vom Bruttoeinkommen.

Selbstständige sollten besonders darauf achten, dass genug Rücklagen für eine kommende Nachzahlung in der GKV vorhanden sind. Die GKV prüft jedes Jahr das Einkommen vom Selbstständigen. Sollte dies höher sein als erwartet, können sich die Nachzahlungen sogar auf einen vierstelligen Betrag belaufen.