Eintrittsalter

Das Eintrittsalter ist in der privaten Krankenversicherung maßgebend für die Berechnung der Versicherungsbeiträge. Zum Beginn der Versicherung wird das Alter und somit die Höhe der Beiträge festgesetzt. Neben dem Eintrittsalter wird zur Berechnung des Versicherungsbeitrages auch noch die gewünscht Versicherungsleistung und der Gesundheitszustand mit einbezogen. Auch bei Einreichung eines Probeantrags ist das Eintrittsalter maßgebend.

 

Sicherung des Eintrittsalters

Für die private Krankenversicherung kann eine sogenannte große Anwartschaftsversicherung abgeschlossen werden. Beim späteren Eintritt in die private Krankenversicherung werden dadurch das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand gesichert, der bei Abschluss der Anwartschaftsversicherung maßgebend war.

Dadurch wird der Versicherungsnehmer in eine jüngere Altersklasse eingestuft und profitiert von günstigeren Beiträgen, da das jüngere Eintrittsalter gesichert wurde. Die Frage nach dem derzeitigen Eintrittsalter ist dann nicht relevant. Der Zeitpunkt für den Eintritt in die private Krankenversicherung ist dabei nicht maßgebend.

In der Gruppenversicherung wird bei manchen Versicherungsunternehmen die Berechnung des Eintrittsalters zugunsten der Versicherungsnehmer vereinfacht. Dies ist allerdings von dem entsprechenden Rahmenvertrag und den Konditionen abhängig.