Alterungsrückstellungen
21. Juli 2017

Gesundheitsprüfung

In der privaten Krankenversicherung wird der Gesundheitszustand der versicherten Personen aufgrund der im Antrag gemachten Angaben zu den Gesundheitsfragen geprüft, um das Wagnis besser kalkulieren zu können. Bei schweren gesundheitlichen Einschränkungen werden Zuschläge, Ausschlüsse oder Wartezeiten für bestimmte Krankheiten festgelegt. Der Versicherungsnehmer trifft dann letztendlich die Entscheidung, ob er mit den besonderen Vereinbarungen einverstanden ist.

 

Was ist bei Vorerkrankungen nötig?

Um Krankheiten besser abschätzen zu können, wird meist zusätzlich ein Hausarztbericht oder eine ärztliche Untersuchung angefordert. Das passiert meist, wenn die beantworteten Gesundheitsfragen einen entsprechenden Umstand offenbaren. In schwierigen Fällen wird der Gesellschaftsarzt noch hinzugezogen. Bei besonders hohem Eintrittsalter oder hohen Versicherungssummen ist eine ärztliche Untersuchung größtenteils unerlässlich. Einen Rechtsanspruch auf eine solche Untersuchung hat der Versicherer jedoch nicht. Allerdings ist es im Interesse des Antragstellers eine schnelle Abwicklung des Versicherungsantrags voranzutreiben und einer ärztlichen Untersuchung nicht im Weg zu stehen.

 

Warum gibt es eine Gesundheitsprüfung?

Die Gesundheitsprüfung ist für die Versicherungsunternehmen wichtig, damit besonders gefährdete Personen nicht einfach einen hohen Versicherungsschutz abschließen können und nach wenigen Jahren hohe und dauerhafte Krankheitskosten für die private Krankenversicherung anfallen. Daher achtet der Versicherer in der Regel auf einen gesunden Kundenstamm.

Natürlich werden interessierte Kunden mit kleinen Krankheiten nicht sofort vom Versicherer abgelehnt. Für diese Fälle können bestimmte Ausschlüsse von Krankheiten vereinbart werden und der Versicherungsschutz für alle sonstigen Fällen bleibt in der PKV voll erhalten.

 

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