Krankentagegeldversicherung

Krankheitsbedingte Ausfälle im Beruf können für Sie erhebliche finanzielle Einbußen zur Folge haben. Über das Krankentagegeld wird, für jeden Tag an dem Sie krank sind, der versicherte Geldbetrag ausgezahlt. Für Angestellte und Selbstständige ist das Krankentagegeld ein toller zusätzlicher Versicherungsschutz im Krankheitsfall, wenn sie bei Arbeitsunfähigkeit für mehrere Wochen im Betrieb ausfallen und den Standard vom normalen Einkommen aufrecht erhalten möchten. Damit es zu einer Auszahlung kommt, ist immer eine ärztliche Bescheinigung bei der Versicherung vorzulegen.

 

Übersicht der Tagegeldleistungen

Zusammengefasst bietet das Krankentagegeld die folgende Absicherung:

  • Schutz ab dem 4. Tag möglich
  • Absicherung bis zur Höhe vom Nettoeinkommen
  • Anpassung bei steigendem Einkommen
  • Schließung Ihrer finanziellen Versorgungslücke im Krankheitsfall

Ihr persönliches Angebot schicken wir Ihnen gerne nach Ihren Wünschen zu. Durch die Vielzahl von Anbietern finden wir für Sie sehr gute Leistungen mit einem günstigen Beitrag.

 

Ab wann wird das Krankentagegeld ausgezahlt?

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt Ihnen immer erst ein Krankentagegeld ab dem 43. Krankheitstag. In der privaten Krankenversicherung ist der Auszahlungsbeginn zumindest bei Selbstständigen flexibel festlegbar. Angestellte bekommen hier auch erst ab dem 43. Tag das Tagegeld, da bis zu diesem Zeitpunkt eine Lohnfortzahlung gewährleistet ist.

Selbstständige trifft es besonders hart, wenn sie in ihrem Betrieb krankheitsbedingt ausfallen und keine weiteren Beschäftigte vorhanden sind, die den Umsatz antreiben können. Damit laufende Rechnungen bezahlt werden können, können Selbstständige das Krankentagegeld bereits ab dem 4. Tag bei der Versicherung vereinbaren.

Theoretisch wäre eine Auszahlung schon ab dem 1. Tag denkbar. Jedoch ist für einen Großteil der Krankentagegeldversicherungen hierfür das Risiko zu hoch. Versicherte könnten schnell mal auf den Gedanken kommen, eine Krankheit zu simulieren und sich ein ärztliches Attest ausstellen zu lassen, um an den Geldbetrag zu kommen. Ein weiterer Grund, dass es solch ein Angebot so gut wie gar nicht gibt, ist, dass die Beiträge viel zu hoch wären und ein Vertragsabschluss kaum sinnvoll ist.

 

Welche Tagegeldhöhe ist versicherbar?

Die Höchstgrenzen der Leistungen für das private Krankentagegeld beträgt für Selbstständige und Angestellte generell 70% vom Bruttoeinkommen, höchstens jedoch 90% vom Nettoeinkommen. Je nach Anbieter kann es bei diesen Bestimmungen auch zu Abweichungen kommen.

 

Worauf sollten Sie bei der Tarifwahl achten?

Die Unterschiede einzelner Krankentagegelder können bei den Anbietern sehr groß sein. So gibt es verschiedene Leistungsinhalte und Beschränkungen. Folgende Fragen sollten Sie sich also stellen, wenn es um die richtige Tagegeldversicherung geht:

  • Gibt es ein Kündigungsrechtsverzicht für den Versicherer?
  • Fällt die Alkoholklausel weg?
  • Besteht ein Anspruch auch bei Kuren oder stationären Reha-Maßnahmen?
  • Kommt es bei einer Teil-Arbeitsunfähigkeit zu einer Auszahlung?
  • Sind Anpassungen ohne Gesundheitsprüfung möglich?
  • Sind Anpassungen ohne Wartezeit möglich?
  • Gibt es Karenzzeiten für Rückfallerkrankungen?
  • Ist die Absicherung über dem Nettoeinkommen möglich?